Satzung des TSV 95 Ostenfelde e.V.

 

I. Name, Sitz und Zweck des Vereins

§ 1
Der Sportverein „TSV 95 Ostenfelde“ – die Zahl bezieht sich auf das Gründungsjahr 1895 des Ursprungsvereins, die Buchstaben TSV bedeuten Turn- und Sportverein – hat seinen Sitz im Ortsteil Ostenfelde der Gemeinde Ennigerloh in Westfalen. Die Vereinsfarben sind Blau-Weiss.
Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgericht Warendorf  eingetragen werden.
Der Verein sieht seine Aufgaben in der Förderung des Breitensports und weiterer sinnvoller Freizeitgestaltung als Beitrag körperlicher und geistiger Ertüchtigung sowie der Stärkung des Gemeinschaftssinns – bezogen vor allem auf die Jugend.
Die Förderung oder Unterstützung geschieht selbstlos.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder und die Vorstandsmitglieder dürfen keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins erhalten.
Der Verein darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.
(Satzungsänderung vom 28.01.1980)
Der Verein schliesst sich mit seinen Abteilungen, deren Sportarten wettkampfmässig betrieben werden, den entsprechenden Fachverbänden an.
Der Verein verfolgt ausschliesslich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Gemeinnützigkeitsverordnung vom 24. Dezember 1953 und erstrebt keinerlei wirtschaftlichen Gewinn.

§ 2
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 3
II. Mitglieder
Der Verein hat
a)    ordentliche Mitglieder (vom vollendeten 18. Lebensjahr an),
b)    jugendliche Mitglieder (vom 14. bis zum 18. Lebensjahr),
c)    Kinder und Schüler/ innen (bis zum 14. Lebensjahr),
d)    Ehrenmitglieder.

§ 4
Die Aufnahme erfolgt nur durch schriftliche Anmeldung. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Durch eine Anmeldung verpflichtet sich das Mitglied, nach erfolgter Aufnahme die Satzungen des Vereins anzuerkennen, die Belange des Vereins jederzeit zu vertreten und den festgesetzten Mitgliedsbeitrag zu zahlen. Die Aufnahme zieht automatisch die Mitgliedschaft in übergeordnete Verbänden nach sich, deren Satzungen und Ordnungen die Mitglieder anerkennen.
Die jugendlichen Mitglieder führen innerhalb des Vereins ein angemessenes Eigenleben. Sie haben eine eigene Jugendordnung und wählen alleine den Jugendleiter.
Zum Ehrenmitglied kann auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ernannt werden, wer sich um den Verein oder um die Förderung der Leibesübungen verdient gemacht hat. Dem Vorstandsbeschluss müssen in diesem Fall wenigstens drei Viertel aller Vorstandsmitglieder und dann der Mitgliederversammlung zustimmen. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Beiträge befreit.

§ 5
Die Mitgliedschaft erlischt
a)    durch den Austritt aus dem Verein,
b)    durch Tod.
Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er kann nur mit einer Frist von mindestens sechs Wochen vor Ende eines Quartals im Geschäftsjahr erfolgen.

§ 6
Der Vorstand hat das Recht, bei Verstössen gegen die Satzung, bei erheblichem unsportlichen und vereinsschädigendem Verhalten oder Beitragsverletzung trotz zweimaliger schriftlicher Aufforderung gegen ein Mitglied Massnahmen zu ergreifen wie
a)    einen Verweis,
b)    die zeitweilige Aussetzung von Vereinsleistungen,
c)    Ausschluss aus dem Verein.
Gegen eine solche Massnahme kann das betroffene Mitglied innerhalb einer Frist von zwei Wochen beim Vorstand Einspruch erheben. Endgültig entscheidet der Beirat, wenn der Vorstandsbeschluss angezweifelt wird.

§ 7
Der Verein erhebt Beiträge, die durch die Mitgliederversammlung festgelegt werden. Über Erlass, Stundung und Herabsetzung im begründeten Einzelfall entscheidet der Vorstand.
Einzelabteilungen sind im Bedarfsfall berechtigt, zusätzliche Beiträge zu erheben. Über Berechtigung und Höhe entscheidet der Vorstand.

III. Organe

§ 8
Organe des Vereins sind
a)    die Mitgliederversammlung
b)    der Vorstand
c)    der Beirat.

§ 9
Die Mitgliederversammlung findet jedes Jahr kurz nach Ablauf des Geschäftsjahres statt. Der Vorstand lädt dazu in angemessener Form ein.

§ 10
Alle ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder sind in der Mitgliederversammlung stimmberechtigt und in ein Amt wählbar. Stimmberechtigt sind auch jugendliche Mitglieder, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.

§ 11
Über Anträge in der Mitgliederversammlung, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist, entscheidet die einfache Mehrheit. Für eine Satzungsänderung ist eine Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.

§ 12
Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu verfassen, das in der nächsten Mitgliederversammlung zu verlesen ist. Diese Niederschrift ist vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter und vom Schriftführer oder von einem von der Versammlung gewählten Protokollführer aufzunehmen und zu unterzeichnen.

§ 13
Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) muss enthalten:
1.    Verlesen des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung,
2.    Bericht des Vorstandes über das abgelaufene Geschäftsjahr,
3.    Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Vorstandes,
4.    Bericht der Abteilungen,
5.    Wahl des Vorstandes mit Ausnahme des Jugendleiters,
6.    Bestätigung des Jugendleiters, der von der Jugendversammlung gewählt worden ist,
7.    Wahl des Beirats,
8.    Wahl von zwei Kassenprüfern,
9.    Festsetzung der Beiträge,
10.    Anträge und Verschiedenes.

§ 14
Bei besonderem Anlass beruft der Vorsitzende eine ausserordentliche Mitgliederversammlung ein. Er ist dazu verpflichtet, wenn ein darauf gerichteter Antrag mit schriftlicher Begründung von mindestens 20 Mitgliedern beim Vorstand eingeht.

§ 15
a)    Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Geschäftsführer und dem Jugendwart.
b)    Den Vorstand vertreten gerichtlich gemäss § 26 BGB der 1. Vorsitzende und der Schatzmeister.
c)    Der Vorstand soll bei seinen Beratungen den stellvertretenden Geschäftsführer, die fünf Beisitzer sowie die Obleute der einzelnen Abteilungen, die in der Regel von den einzelnen Abteilungen selbst gewählt werden, um deren organisatorische Einheit weitgehend zu gewährleisten, hinzuziehen.

§ 16
Die Amtszeit des Vorstandes beträgt zwei Jahre, die der Obleute ein Jahr.
Zur Wahl stehen an in Kalenderjahren mit ungerader Kennziffer der 1. Vorsitzender, der Schatzmeister und der Jugendwart (von der Jugendversammlung zu wählen, von der Mitgliederversammlung zu bestätigen sowie zwei Beisitzer; in Kalenderjahren mit gerader Endziffer der 2. Vorsitzender, der Geschäftsführer sowie drei Beisitzern.
Die Abteilungen können für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben ein Leitungsgremium bis zu vier Personen wählen. Die Interessen im Vorstand nimmt der Abteilungsleiter oder eine von ihm bestimmte Person wahr.
Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann der Vorstand bis zum nächsten Wahltermin einen Vertreter benennen.
Sämtliche Vorstandsämter sind Ehrenämter.

§ 17
Der Beirat besteht aus drei Mitgliedern, die auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung alle zwei Jahre zu wählen sind. Der Beirat hat beratende Funktion. Er kann zu Vorstandssitzungen eingeladen werden.
IV. Schlussbestimmungen

§ 18
Zur Auflösung des Vereins muss eine Mitgliederversammlung mit nur dieser Tagesordnung einberufen werden. Die Auflösung kann nur mit einer Drei-Viertel-Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
Im Falle einer Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen der direkten kommunalen Vertretung für den Ennigerloher Ortsteil Ostenfelde zu, die es unmittelbar und ausschliesslich für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 1 dieser Satzung für den Bereich der Gemeinde Ostenfelde, wie sie am 31.12.1974 bestand, zu verwenden hat.

§ 19
Diese Satzung wurde von der Mitgliederversammlung des TSV 95 Ostenfelde am 30. Januar 1976 beschlossen, und zwar einstimmig, und tritt mit der Verabschiedung in Kraft.